Immundiagnostik AG

Die Immundiagnostik AG ist ein weltweit operierendes Diagnostikunternehmen, das seit seiner Gründung 1986 stetig neue Entwicklungen in den Bereichen der Labordiagnostik und der medizinischen Forschung vorantreibt und am Markt etabliert. Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit Partnern in der Industrie und Wissenschaft die Grundlage für das breite Spektrum erfolgreicher Produkte.

Immundiagnostik AG ist mittlerweile ein international agierendes Unternehmen mit Vertretungen in über 70 Ländern. Der Hauptsitz befindet sich in Bensheim/Deutschland. Immundiagnostik AG bietet ein breites Produkt- und Serviceportfolio in unterschiedlichen medizinischen Bereichen an.

Der Schwerpunkt des Unternehmens ist die Entwicklung und Produktion innovativer Immunoassays und weiterer analytischer Nachweisverfahren wie HPLC, LC-MS/MS und PCR für die medizinische Routine und Forschung. Das Produktportfolio wird ergänzt durch eine breite Palette an Antigenen und Antikörpern. Ziel ist es, hochwertige, innovative und effektive Werkzeuge für die Prävention, Differentialdiagnostik und das Therapie-Monitoring zu liefern. Inhaltlich liegt der Fokus auf:

  • Gastroenterologie/Ernährung,
  • Herz-Kreislauf/Niere,
  • Knochenstoffwechsel/Bewegungsapparat,
  • Oxidativer Stress und komplementäre Medizin
  • Klinische Immunologie
  • Molekularbiologie (Gen-Diagnostik und Erreger-Nachweis)

Das Portfolio wird kontinuierlich aus der Pipeline der eigenen Forschung und Entwicklung gespeist. Beispielhaft sind hier folgende Parameter genannt:

  • IDKmonitor®: ELISAs zum Therapie-Monitoring von diversen Biologicals (u.a. Infliximab, Adalimumab, Vedolizumab, Ustekinumab), auch für Biosimilars geeignet,
  • IDK®Calprotectin: Calprotectin ELISA als führendes diagnostisches Mittel zur Beurteilung von entzündlichen Darmerkrankungen
  • Vitamin D Bindungsungsprotein (VDBP) ELISA
  • IDK Extrakt®: Die komplette Stuhlanalytik aus einem Röhrchen (universeller Puffer für Hämoglobin, Hämoglobin-Haptoglobin-Komplex, Calprotectin, Pankreas-Elastase, Laktoferrin, Gallensäuren u.v.m.)

Das Qualitätsmanagementsystem der Immundiagnostik AG ist nach DIN EN ISO13485 zertifiziert. Die In-vitro-Diagnostika sind gemäß der IVD Richtlinie 98/79 EG hergestellt.

CED-Diagnostik mit Calprotectin

Appetitmangel, Gedeihstörungen und anhaltende oder rezidivierende Bauchschmerzen und Durchfälle können bei Kindern ein Hinweis auf eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) sein. Zur Bestätigung des Verdachts sollte das Entzündungsprotein Calprotectin im Stuhl bestimmt werden. Bei einem erhöhten Wert erfolgt die Abklärung mittels Endoskopie, bei einem normalen Wert kann man von einer nicht-entzündlichen Ursache der Symptome ausgehen.

Die Bestimmung von Calprotectin im Stuhl hat sich in den letzten Jahren sowohl in der Initial- als auch in der Verlaufsdiagnostik als aussagekräftig erwiesen. Fäkales Calprotecin korreliert eng mit der mukosalen Entzündung im Darm. Es gilt als Maß für die Einwanderung von Granulozyten ins Darmlumen und damit als zuverlässiger Indikator für Entzündungsprozesse. Die nicht-invasive Calprotectin-Messung im Stuhl macht den Grad der mukosalen Heilung und der Krankheitsaktivität im Rahmen der Therapie überprüfbar.

Der IDK® Calprotectin ELISA und das dazugehörende Stuhlprobenröhrchen vereinfachen die Ursachenforschung und erlauben ein schnelles Überprüfen des Entzündungsgeschehen im Darm.

Haben Sie Fragen, dann senden Sie uns eine Mail an: produktmanagement@immundiagnostik.com. Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören.

Therapiemonitoring von Biologika

Sprechen die an CED erkrankten Kinder nicht auf eine Ernährungstherapie und eine individuell angepasste Immunsuppression an, kommen Biologika zum Einsatz. Diese therapeutischen Antikörper greifen gezielt in die Entzündungsreaktion ein und wirken auch bei schweren Fällen von CED.

Die Wirkung von Biologika hängt in hohem Maße von der Serumkonzentration des Medikamentes ab, denn Bioverfügbarkeit und Pharmakokinetik nach einer bestimmten Dosis sind individuell verschieden und schwanken im Krankheitsverlauf. Auch bei einem anfänglich guten Ansprechen auf die Biologika-Therapie, kann es im Lauf der Behandlung zu einer Immunantwort des Patienten gegen den Wirkstoff kommen, so dass sich eine Art „Resistenz“ gegenüber dem therapeutischen Antikörper entwickelt.

Daher ist für einen langfristigen Therapieerfolg die regelmäßige Kontrolle des Wirkstoffspiegels sowie der Nachweis von Antikörpern gegen den Wirkstoff wichtig. Denn nur durch eine regelmäßige Überwachung lässt sich ein Therapieversagen frühzeitig erkennen und unter Umständen noch verhindern.

Die IDKmonitor®-Produkte zur Bestimmung des Wirkstoffspiegels und zum Nachweis von Antikörpern gegen den Wirkstoff stellen ein ideales Werkzeug für eine personalisierte Therapie von chronisch entzündlichen Erkrankungen dar.

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